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Vereine in der Corona-Zeit

Hurra wir dürfen uns wieder sehen

Frauenenriege SATUS-Turnverein Wangen bei Olten

Hurra, wir dürfen uns wieder sehen! Nicht in der Halle aber im Freien!
Anlässlich der aktuellen Lage werden wir die Turnhalle erst wieder nach den Sommerferien betreten. Den Spaziergag von Wangen nach Olten und zurück genossen wir in vollen Zügen. Das Wetter hatte mit uns ein einsehen und die Sonne begleitete uns den ganzen Weg. So gefällt die Turnstunde in der Natur allen.

Text und Fotos: Elsbeth Friedl






SATUS Baar: Rhönrader beginnen wieder zu drehen

Corona traf uns unerwartet: Nachdem wir am Dienstag, 3. März, noch sehr fleissig für den Wettkampf vom Wochenende trainierten, wirbelte die Absage des Wettkampfes am folgenden Tag die Gefühle auf. Alle waren sehr enttäuscht. Die darauffolgenden Tage zeigten uns, dass die Massnahmen gerechtfertigt waren. Doch wir hatten noch die Hoffnung, dass die Wettkämpfe in den kommenden Monaten stattfinden könnten. Schon bald mussten wir aber das Training absagen und auch die Jubiläums-GV 100 Jahre SATUS Baar musste verschoben werden. Dass es so weit kommen wird, hat niemand erwartet. So blieben die kommenden Wochen alle zu Hause. Da es für alle eine grosse Umstellung war, liessen wir den Turnerinnen Freiheit in ihrem Sportprogramm. Nach einigen Wochen nahmen wir mit den Turnerinnen Kontakt auf und tauschten uns über Video-Call aus. Einerseits hörten wir, wie es ihnen mit der Situation ging, aber auch ob das Bedürfnis nach einem Sportprogramm vorhanden sei. So erstellten wir eine Linkliste mit Aufgaben zu Kondition, Kraft und Dehnung für die Turnerinnen. Dieses war freiwillig und wurde deshalb unterschiedlich oft genutzt.

Endlich kamen die langersehnten Lockerungen! Unter den Leiterinnen beriefen wir eine Video-Call-Sitzung ein, überlegten wie es weitergehen kann und erstellten ein Trainings-Konzept. Wir starteten mit dem Rhönradtraining eine Woche nach den Schulen, am 19. Mai wieder und dies jeweils in Vierergruppen. Dabei finden die Trainings-Teile gestaffelt statt: Eine Gruppe geht mit einer Leiterin auf eine Jogging-Runde, eine dehnt draussen und eine weitere Gruppe darf im Rhönrad trainieren. Das Ganze ist sehr ungewohnt, doch alle sind froh wieder im Rhönrad zu stehen. Unser Konzept findet Anklang und kann gemäss unseren Überlegungen durch- und weitergeführt werden. Auch das Amt für Sport war mit unseren Schutzmassnahmen bei der Kontrolle vollends zufrieden.

Das Training mit Abstand ist nicht immer einfach und es braucht von allen viel Disziplin. Das Desinfizieren der Räder und die Planung in Vierergruppen erfordert einiges an Organisation und Zusammenarbeit zwischen Turnerinnen und Leiterinnen. Mittlerweile hat sich diese Trainingsform aber eingependelt. Glücklicherweise kamen nun weitere Lockerungen und wir dürfen jetzt für die letzten paar Mal vor den Sommerferien noch die Personenzahl in der Halle erhöhen.

In diesen stürmischen Zeiten lernten wir die Gesundheit schätzen. So sind wir dankbar, dass unsere Vereinsmitglieder gesund blieben! Wir wünschen der ganzen SATUS-Familie gute Gesundheit und erfolgreiche Trainings!

Tanja von Euw und Carmen Staub für den SATUS Baar



SATUS Oberentfelden vs. Corona

Kaum war das Coronavirus in der Schweiz angekommen, wurde umgehend eine Turnerin aktiv. Sie kontaktierte den Vorstand mit der Idee, dass die Turnverein-Mitglieder die Bewohner von Oberentfelden ihre Hilfe anbieten könnten. Mit der Erlaubnis des Vorstandes suchte sie sich ein ebenfalls motiviertes Mitglied, um das Ganze aufzugleisen. Beide informierten sich in kürzester Zeit, was bereits in der Gemeinde vorhanden ist und wo man am Besten mitwirken kann. Noch am selben Tag knüpften die Beiden Kontakt mit «Entfelden hilft!». Es war klar, der Verein kann am Besten die Gemeinde unterstützen, indem sie sich bei der vorhandenen Gruppe anschliesst. Alle Mitglieder des SATUS Oberentfelden wurden über die verschiedensten Kanäle kontaktiert und dazu aufgefordert sich zu melden. Nicht lange dauerte es und die ersten Mitglieder meldeten sich, um Ihre Hilfe anzubieten. Es war schön, die Hilfe anbieten zu dürfen und die Dankbarkeit der Klienten entgegenzunehmen.


 

Jugendsport SATUS Rothrist: Positive Bilanz nach vier Wochen

Genau sechs Wochen nach dem Beginn des Lockdown hat die TK vom Jugendsport einstimmig beschlossen, ab dem 11. Mai die Aktivitäten im Jugendsport schrittweise zu öffnen. Nach vier Wochen kann eine überaus positive Bilanz gezogen werden. Basierend auf den vorhandenen Schutzkonzepten wurde vom Jugendsport ein eigenes Konzept erstellt, das mitsamt dem Gesuch zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs eingereicht wurde und auch rasch durch die Gemeinde Rothrist gutgeheissen wurde. Im Weiteren wurden alle Eltern, Leitern und Leiterinnen schriftlich über das Schutzkonzept informiert. Das hatte zu folge dass bereits in den ersten Trainings eine Beteiligung von über 95% erfolgte!
Der Jugendsport wurde von der Situation dennoch hart getroffen. Waren doch die Jugendlichen von einem Tag auf den anderen auf sich gestellt. Doch ich bin sicher, dass einige in dieser Zeit auch über sich hinausgewachsen sind und selbstständig ein Hometraining durchgeführt haben.

Trainingsbetrieb
Die Trainings in den Polysport-, Geräte- und Leichtathletik-Abteilungen wurden schrittweise aufgenommen. Die Schutzkonzepte und Weisungen konnten eingehalten werden, auch wenn es jeweils für die Leiter/-innen mit viel Mehrarbeit verbunden war. Vor allem das Ausfüllen der Trainingspräsenzliste sowie die Organisation der Trainings in Vierer-Gruppen brauchte Zeit. Positiv war aber, dass wir der einzige Verein in Rothrist waren die den Turnbetrieb wieder aufgenommen hatten und uns somit jeweils eine ganze Sporthalle mit drei Hallen zur Verfügung standen! Wenn möglich wurden aber die Turnstunden im Freien durchgeführt.
Ein ganz grosses Dankeschön geht an unsere über 100 Kids, die unsere Weisungen strikte befolgten und so stand einem geregelten Trainingsbetrieb nichts im Wege!

Wettkämpfe
Sämtliche Wettkämpfe wurden für die Geräteriege sowie den Leichtathleten bis zu den Sommerferien abgesagt. Das Turnfest in Zofingen und der Jugendsporttag in Gümligen finden auch nicht statt und somit ist die erste Saisonhälfte bereits vorbei bevor sie überhaupt angefangen hat. Es bleibt nur eines, gut trainieren und in den wenigen Wettkämpfen die noch bleiben das Optimale heraus zu holen.

Finanzen
Auch dieses Thema gehört leider zum Lockdown. Finanziell kommen wir mit einem blauen Auge davon, auch wenn wichtige budgetierte Gelder von mehreren tausend Franken wegfallen. Sicher ist bereits jetzt, dass der Jahresbeitrag vom Jugendsport den gegebenen Umständen angepasst wird. Dank treuen Sponsoren und einer gesunden Mitgliederbasis sind wir im Jugendsport nach wie vor solide aufgestellt. Mein Dank dafür gilt allen die uns in den nächsten Monaten wie auch immer unterstützen!



Hat keine Angst, aber den nötigen Respekt. Bruno Barnetta Technischer Leiter Jugendsport Satus Rothrist



Die Corona-Zeit aus Sicht des SATUS Möriken-Wildegg



Der «Start» in die Corona-Zeit kam für unsern Verein fast wortwörtlich von einer Stunde auf die andere. Mit grosser Anspannung verfolgte man am Freitag 13. März 2020 die Pressekonferenz des Bundesrates. Klar auch aus allgemeinem Interesse jedoch aus Vereinssicht mit sehr starkem Interesse, da am selben Abend die GV des SATUS Möriken-Wildegg geplant war.

Zusammenkünfte mit mehr als 50 Personen wurden verboten!

Zwei Stunden vor Beginn unserer GV mussten wir den Vereinsanlass auf unbestimmte Zeit verschieben und die Reservation des Saales und die 70 Essen in unserem Stammlokal annullieren. Zum Glück haben wir ein freundschaftliches Verhältnis zum Wirtepaar.
Im Vorstand waren ab sofort alle mit vielen offenen Fragen von allen möglichen Seiten konfrontiert.

Hier Erlebnisse aus Sicht dreier Riegen unseres Vereins:

Turnerinnen
Freitag, 13. März 2020 – Wir waren voller Vorfreude auf unser Ski-Weekend in Davos. Dann kam die Meldung, dass Veranstaltungen ab 100 Personen verboten sind. Zuerst hiess es, dass bis sonntags alles offenbleibt und wir freuten uns, dass wir alle nochmals auf die Piste können. Erst spätabends kam die Nachricht, dass per sofort der ganze Betrieb eingestellt wird. Wir mussten also unser diesjähriges Skiweekend absagen und unsere Taschen wieder ausräumen.

Gleich am Tag darauf kam die nächste traurige Nachricht. Alle Turnhallen schliessen und somit waren auch wir gezwungen, unseren Trainingsbetrieb einzustellen, obwohl wir mitten in den Turnfestvorbereitungen standen. Kann unter diesen Umständen das Turnfest überhaupt stattfinden, fragten wir uns. Lange war dies unklar. Erst Mitte April kam der definitive Entscheid, dass das diesjährige Sportfest abgesagt ist. Natürlich ist das sehr schade, aber gleichzeitig war es für uns ein absehbarer, wie auch ein vernünftiger Entscheid, da wir den Trainingsrückstand wohl kaum aufholen könnten. Mittlerweile senden wir uns regelmässig Videos mit Trainingseinheiten, um uns fit zu halten. Trotzdem freuen wir uns, wenn wir wieder gemeinsam Sport machen können. Besonders die Kameradschaft, der Tratsch sowie die gegenseitige Motivation fehlen uns.

Delia Graf


Technische Verantwortliche und J+S-Coach
16.März 2020
Ab heute können 230 Kinder, Jugendliche und Erwachsene im SATUS Möriken-Wildegg keinen betreuten Sport mehr in der Halle betreiben. Zuerst hatten wir gehofft, im Freien, wenigstens für die Kinder etwas Sportliches anbieten zu können, aber dies war auch nicht erlaubt. Als dann der Lockdown andauerte haben einige LeiterInnen mit Motivationsmitteilungen und Hometrainingsideen, via WhatsApp, mit ihren Mitgliedern Kontakt aufgenommen. SUPER, DANKE!!!

Rückblick/Ausblick
Als J+S-Coach kann ich pro Halbjahr für unseren Verein 12 bis 14 J+S-Kurse in verschiedenen Sparten anmelden und abrechnen. Pro Halbjahr müssen mindestens 15 Lektionen durchgeführt werden, damit ein Kurs abgerechnet werden kann. Im ersten Halbjahr 2020 werden von BASPO die durchgeführten Lektionen bis zum 16. März entschädigt, also zirka die Hälfte der geplanten Lektionen. Dies bedeutet, dass unsere LeiterInnen weniger Geld erhalten, was aber niemanden in einen finanziellen Ruin treiben wird.

Viel, viel trauriger ist es, dass das sportliche Zusammentreffen, das Zusammensitzen nach den Trainings, die vielen guten Gespräche, das Lachen und die Freude von uns Allen nicht mehr stattfinden kann.

Viele Anlässe wurden, oder mussten wir, absagen oder verschieben: die Vereins-GV, Veteranentag Kreis 2, Schnurball-Event in Köniz, Ski-Weekend Turnerinnen, Aus- und Weiterbildungskurse, Ferienpässe, Meisterschaften Rhönrad und Rope Skipping, Sitzungen der RiegenleiterInnen, Anlässe um die Vereinskasse aufzufüllen und auch das Turnfest der Aktiven!

Das Vereinsleben steht still!!!
Und vieles ist noch unklar:
Wann und Wie kann das Vereinsleben wieder sattfinden?
Was müssen wir in Zukunft beachten?
Gibt es Auflagen und Vorschriften?
Kann/Darf der «normale» Jahresbeitrag von den Mitgliedern verlangt werden, oder nimmt der Verband weniger Beiträge von den Vereinen?
Es wird für alle Vereinsfunktionäre viel zu tun geben bis der Vereins- und Riegenbetrieb wieder funktioniert.

Heidi Hartmann

Rhönrad
Die Rhönradriege war Ende Februar/Anfang März im «Endspurt» der Wettkampfsaison. Am 7./8. März 2020 sollte der Breitli-Cup in Buochs stattfinden, welcher für 14 Turnerinnen des Bereiches Breitensport der letzte Wettkampf der Saison sowie für vier Turnerinnen im Bereich Spitzensport der letzte Qualifikationswettkampf für die bevorstehende Schweizer Meisterschaft in Thun sein sollte. Am 4. März 2020 folgte dann die vermutete, aber nicht erhoffte Absage des Wettkampfes.

Für 14 Turnerinnen hiess dies die Saison ohne Wettkampfabschluss zu beenden, was im darauffolgenden Training vom 6. März für eine sehr spezielle Stimmung sorgte. Man hatte Training für Training alles gegeben, an den Küren «gefeilt» und man war bereit … und jetzt?!

Für die vier Turnerinnen des Spitzensportes stellten sich andere Fragen. Wie wird nun die Qualifikation gewertet? Habe ich es «geschaft»? Findet die Schweizer Meisterschaft anfangs April überhaupt statt? Am 9. März folgte die Antwort der schweizerischen Rhönrad-kommission, das eine Regelung gefunden wurde und sich zwei unserer Turnerinnen qualifiziert haben sowie das die Schweizer Meisterschaft bereits jetzt auf Anfang Mai verschoben wird – alle waren zu diesem Zeitpunkt noch zuversichtlich.

Ja dann kam alles «Schlag auf Schlag» … am Samstag 14. März folgte die Information der Hallenschliessungen in Möriken-Wildegg sowie kurz darauf am 16. März die definitive Absage der Schweizer Meisterschaften in Thun von anfangs Mai.

Der Lockdown war da, der Turnbetrieb der Rhönradriege wurde eingestellt und die Wettkampfsaison war beendet… für alle Turnerinnen sowie das Leiterteam irgendwie zu diesem Zeitpunkt völlig unreal.

Wie der Lauf der Dinge dann nun war, wurden auch die Wettkämpfe der Gruppe Vereinsgeräteturnen mit dem Turnfest vom Juni 2020 in Teufen sowie bereits die Schweizer Meisterschaft im Vereinsturnen vom September 2020 in Bern besagt. Auch hier hatte man seit dem Herbst 2019 an einem neuen Programm gearbeitet und die Vorfreude und der Ehrgeiz auf die Wettkämpfe im Jahr 2020 war gross. Diese Gruppe steht nun dieses Jahr ohne Wettkampfziel da und muss sich neu, respektive bereits ins Jahr 2021 orientieren.

Umso mehr freut es mich, die Planung für die Wiederaufnahme des Turnbetriebes - auch wenn voraussichtlich nur phasenweise – in Angriff zu nehmen und hoffentlich in absehbarer Zeit nach und nach alle Turnerinnen wieder in der Halle antreffen zu können.

Evelyn Wilhelm

Das Vereinsleben fehlt und wir schauen freudig nach vorne mit dem Ziel, dass nach den Sommerferien alle Riegen den Turnbetrieb wieder aufnehmen können und wir solche Momente wieder miteinander erleben dürfen


Zurück zum Trainingsalltag


STG Rondo Hölstein mit «sport@home-Fitnessprogramm

Die STG Rondo bietet ein «sport@home»-Fitnessprogramm an. Das Angebot wird vereinsintern aufgeschaltet und erreicht zirka 20 interessierte Mitglieder.
Die Leitung des Angebotes liegt in den Händen von Sabine Krumm unter der Mithilfe unserer J+S-Leiterinnen und Aktiven. Die Gontenschwiler haben sich «sport@home» angeschlossen. Alle 2 bis 3 Tage wird ein Angebot aufgeschaltet und die Mitglieder zum Mitmachen animiert. Die Rückmeldungen sind positiv.

Nach den Sommerferien hoffen wir den Einstieg in den normalen Turnbetrieb wieder zu schaffen.
Einige Termine sind bereits dem «Corona» zum Opfer gefallen, so auch die Generalversammlung vom 9. Juni 2020. Die Mitglieder wurden darüber per E-Mail informiert. Wir werden somit zum ersten Mal auf digitalem Weg unsere GV-Geschäfte abwickeln müssen.

Natürlich laufen die vorgesehenen Vereinsgeschäfte intern weiter – das Herbstlager, die Christmas-Show und der Baselbieter Cup 2021 werden – wenn «Corona» es zulässt – unser Jahresprogramm bereichern.

Wir freuen uns alle, wenn es dann endlich wieder mit dem Turnbetrieb weitergehen kann …!

STG Rondo Hölstein

Link zum STG Rondo Hölstein



Was lief bei SATUS Kreuzlingen in der Corona-Zeit?

Training

Da die Faustball-Saison jeweils im Februar endet, waren die Faustballer glücklicherweise nicht von einem unerwünschten Saisonabbruch betroffen. So wurde also lediglich die Vorbereitung auf die langersehnte Sommersaison auf den Kopf gestellt. Dabei arrangierten sich die drei Sparten (Damen, Herren, Nachwuchs) des Vereines unterschiedlich, jede wusste aber, das für sich Beste aus der Misere herauszuholen. Not macht bekanntlich erfinderisch, vielleicht bleibt ja auch die eine oder andere Innovation für zukünftige Trainingsformen erhalten.

NLA-Mannschaft: Die Kreuzlinger-Damen, welche ambitioniert in die neue Saison starten wollten, hatten nicht nur auf die Vorbereitungsturniere (CH, D) zu verzichten, sondern auch das traditionelle Trainingslager in Meran (I) musste wohl oder übel gestrichen werden. Da bekannterweise auch das Mannschaftstraining untersagt war, hielten sich die Spielerinnen individuell sowie durch ein wöchentliches Workout via Videochat fit. Um weiterhin aber auch am Ball bleiben zu können, traf man sich hie und da in Kleingruppen zu lockeren Trainingseinheiten, natürlich wurde der geforderte Abstand von 2 Metern vorbildlich eingehalten. Letztlich stellte man sich durch Mannschafts-Analysen auf die Gegner der Liga ein; die erstellten Taktiken können so hoffentlich bald wieder auf dem Platz umgesetzt werden.
 

 

Individuelles Training zu Hause

 

Individuelles Training zu Hause

 

Training in Kleingruppen



Gemeinsames Online-Workout


Nach langen sieben Wochen ohne Mannschaftstraining wurde der Trainingsbetrieb am 12. Mai wieder aufgenommen und die Spielerinnen konnten Ihr erstes gemeinsames Sommertraining absolvieren. Das vorrangig erstellte Schutzkonzept wurde von der Schulgemeinde bewilligt und die Nationalliga-A Mannschaft kann ab dato wieder mehr oder weniger uneingeschränkt trainieren.

Nachwuchs: Auch für die Jüngsten des Vereines war die Untersagung der Trainings ein wahrer Faustschlag, konnten sie sich doch mit ihren Gspänlis für lange Zeit nicht mehr auf dem Feld austoben. Damit jedoch der Nachwuchs auch nicht einrostete, erhielten die Spielerinnen und Spieler wöchentlich an ihren eigentlichen Trainingstagen ein Video mit Trainingsideen, damit sie auch zu Hause weiterhin am Ball bleiben können und den Spass zum Faustballsport nach wie vor verspüren. Das Nachwuchstraining kann hoffentlich bald (8. Juni) wiederaufgenommen werden, sodass auch die jüngsten Spieler voller Elan in die Sommersaison starten können.
Übungen für den Nachwuchs für zu Hause
 



Übungen für den Nachwuchs zu Hause


Herren: den älteren Mitgliedern kam die erzwungene Pause zu Freuden einiger sehr entgegen, konnten so doch die Blessuren und Verletzungen aus den vielen intensiven Jahren des Faustballsports auskuriert werden. Nach der langen Erholung freuen aber auch sie sich, in neuer Frische wieder auf dem Platz stehen zu können und ihren geliebten Faustballsport und das eine oder andere Bierchen miteinander wieder geniessen zu können.

Fistball@home als Innovation für zukünftige Trainings?

Durch die Corona-Krise entstanden viele spannende Projekte und Ideen, darunter das von Swissfaustball lancierte Projektfistball@home, welches allen Spielern weltweit neue Trainingsideen liefern soll. Dem Aufruf nach kreativen Trainingsideen, die einfach zu Hause umsetzbar sein sollen, gingen auch Spielerinnen der Damenmannschaft nach. So entstanden insgesamt fünf Lehrvideos aus Kreuzlingen, welche nun auf der gleichnamigen Online-Plattform (fistball@home) publiziert und für die ganze (Fausball)-Welt öffentlich gestellt wurden. Durch die Projekt-Initiantin hoch gelobt wurde das Engagement der Kreuzlingerinnen, denn kein anderer Verein hat annähernd so viele Videos produziert und einen so grossen Teil dazu beigetragen wie die Thurgauerinnen. Chapeau! Die Videos sollen auch nach der Corona-Zeit weiter produziert und einsehbar sein, sodass all die verschiedenen Trainingsideen aus der ganzen Welt gesammelt werden können und somit die eine oder andere (neuen) Übung frischen Wind in den Trainingsalltag bringen kann.



Ausschnitte aus Videos von fistball@home

 

Sonstiges

So inaktiv die Vereine auf dem Platz waren, umso aktiver waren sie im Internet und übertrafen sich in einer Challenge nach der anderen. So war letztlich auch die Nomination des Satus Kreuzlingen keine grosse Überraschung und man konnte sich in der «Klopapierchallenge» beweisen. Entstanden ist ein cooles Video, in welchen Gross und Klein gemeinsam mit einer Klopapierrolle Faustball spielen, indem diese immer von Mitglied zu Mitglied virtuell weitergespielt wird.

Video Klopapierchallenge



SATUS Ostermundigen trifft sich zum Nordic-Walking

Im Vorstand sind wir so verblieben, dass wir den Turnbetrieb erst nach den Sommerferien, wenn möglich, wieder aufnehmen können. Damit wir uns aber weiterhin sportlich betätigen können, haben wir beschlossen, uns jeweils am Montag- und Mittwochabend zum Nordic Walking zu treffen. Wer Lust hat macht mit! Allerdings nur bei trockenem Wetter. Bis jetzt haben wir das bereits zweimal durchgeführt.

Im Weiteren haben wir in unserem Vereinsinfoblatt informiert, dass wir sehr wahrscheinlich nur eine Ausgabe drucken werden, da wir ja keine Anlässe haben, die wir durchführen können. Unseren langjährigen Inserenten haben wir dies mitgeteilt und ihnen diese Ausgabe gratis angeboten. Wir (der Vorstand) sind der Meinung, dass diese Inserenten in der Coronazeit entgegenkommt. Seit Jahren unterstützen uns diese Inserenten mit Ihren Inseraten und jetzt können wir Ihnen etwas zurückgeben.





Jugendsport SATUS Rothrist: Erste Schritte Richtung Normalität

Nach zwei Monaten ist es endlich wieder soweit. Der Jugendsport vom SATUS Rothrist hat seit dem 11. Mai schrittweise die Aktivitäten geöffnet. Natürlich unter der strengen Auflagen, die vom Bund klar definiert sind. Das Leiterteam freut sich, dass wir mit der Jugend einen ersten Schritt in Richtung Normalität machen konnten. Auch wenn die ersten Trainings wohl etwas anders waren als sonst, konnten attraktive Trainings durchgeführt werden.

Text/Foto: Bruno Barnetta



Freude herrscht über die Wiederaufnahme der Turnstunden.
Aufnahme vom Jugendfinal 2019 in Olten.



SATUS ORO – Auch den inneren Schweinehund freuts

Die Kunstturner Noe Seifert und Luca Murabito trainieren dank Charly Zimmerli vom SATUS ORO zurzeit auf originelle Weise.

Von aussen deutet nichts darauf hin, dass in einer Scheune von Gemüsebauer Widmer in Küngoldingen einer der besten Kunstturner des Landes trainiert. Hinter verschiedenen Arbeitsgeräten und Strohballen kommen aber plötzlich ein Barren und ein Pauschenpferd zum Vorschein. Noe Seifert ist am Trainieren und wird dabei von Frau Widmer und ihren beiden turnbegeisterten Söhnen beobachtet. Der Grössere steckt in einem Dress des SATUS Oberentfelden-Rothrist-Oftringen (ORO), der Kleinere sitzt auf einem Holzkistchen und plumpst später slapstickmässig rückwärts ins Selbige rein. Es mutet alles ein wenig bizarr an, aber Noe Seifert scheint sich mit der Situation arrangiert zu haben: «Ich bin jeden Tag ein bis zwei Stunden da und sehr froh um diese Möglichkeit.»
Das 21-jährige Mitglied des Schweizer Kunstturn-Nationalkaders aus Küngoldingen spricht von einem grossen Vorteil, momentan an Geräten trainieren zu können. Denn wegen der Corona-Pandemie ist das Sportzentrum in Magglingen, Seiferts eigentlichem Arbeitsort, vorübergehend geschlossen. «Im Vergleich zu Magglingen ist es nicht optimal, aber immer noch besser als gar nichts. Ich hoffe, dass ich dadurch nach dem Ende des Lockdowns schnell wieder auf mein gewohntes Niveau komme», sagt Seifert.

Winkelstütze und Spagat sind ihnen zu wenig
Eine wichtige Rolle in dieser Geschichte spielt Charly Zimmerli. Der Riegenleiter des SATUS ORO wurde von Noe Seifert und dem Oftringer Luca Murabito, Mitglied des Junioren-Kunstturn-Nationalkaders, angefragt, ob eine Ausleihe von verschiedenen Turngeräten für den Eigengebrauch möglich sei. Mit ihrem Anliegen haben die talentierten Jungspunde, deren Karriere einst beim Satus ORO begann, bei Charly Zimmerli offene Türen eingerannt. «Sie wollen mehr machen als nur eine Winkelstütze oder einen Spagat, um den Verlust ihres Könnens in Grenzen zu halten. Ich helfe gerne mit, sodass sie beschäftigt und motiviert bleiben», sagt der Oftringer. Ausserdem gehe es ihnen auch darum, zwischendurch richtig auszuturnen sprich «den inneren Schweinehund rauszulassen». So kam es, dass Charly Zimmerli an einem Nachmittag einen Barren und ein Pauschenpferd auf einem Anhänger zur Scheune des befreundeten Gemüsebauers transportierte. Seither bildet die temporäre Anlage für Noe Seifert und Luca Murabito eine ideale Ergänzung zum Trainingsprogramm, dass ihre Coaches zusammengestellt haben. Dieses fokussiert sich auf den Erhalt der Beweglichkeit und ist mit Kräftigungsübungen gespickt. Einheiten an Geräten sind mangels vorhandener Infrastruktur keine vorgesehen.
Noe Seifert versucht, das Beste aus der Situation zu machen. «Ich turne seit bald 16 Jahren und hatte noch nie eine solch lange Trainingspause», sagt der Mannschafts-EM-5. von 2018. Neben den Einheiten in der Scheune geht er mit dem Hund spazieren oder unterstützt die Eltern im Garten. Und er bereitet sich auf die Abschlussprüfungen seiner kaufmännischen Ausbildung an der Sporthandelsschule in Biel vor. Wobei: «Wie die Prüfungen wegen der Pandemie ablaufen, ist noch unklar», sagt Seifert.

Training im Garten statt im Kunstturnzentrum
Manchmal ist auch Luca Murabito in der Scheune anzutreffen. Wie Noe Seifert schätzt der 17-Jährige diese Alternative sehr. «Es ist anders, aber super, um an Basiselementen zu arbeiten», sagt Murabito, der eigentlich im Aargauer Kunstturnzentrum in Niederlenz trainiert. Zu Beginn des Lockdowns hatte er Mühe damit, sich auf die neue Situation einzustellen. «Mein Respekt vor dem Verlust der Griffkraft war gross», sagt Murabito. Seine Ängste sind inzwischen verflogen, auch dank Charly Zimmerli. Von ihm hat Murabito einen Airtrack – eine luftgefüllte Bodenmatte – erhalten, die er je nach Wetter im eigenen Garten aufstellt. Zusätzlich geht Murabito joggen, arbeitet mit einem Fitnessband oder setzt sich auf die Yogamatte. Auch die Schule kommt nicht zu kurz, wegen Corona wird der angehende kaufmännische Angestellte die Teilprüfungen des zweiten Lehrjahres aber wohl erst nach den Sommerferien schreiben müssen.

Keine Kontrollen, aber eine grosse Dankbarkeit
Charly Zimmerli hat auch einige jüngeren Riegenturner des SATUS ORO mit einfachen Hilfsgeräten ausgestattet. Weil das Material Eigentum des Vereins ist, geht die Ausleihe unbürokratisch über die Bühne. «Wir haben uns aber mit dem Hauswart der Turnhalle abgesprochen, damit es einen offiziellen Charakter hat», sagt Zimmerli. Sorgen, dass die Geräte beschädigt zurückkommen, macht er sich keine. «Die Turner sind alle alt genug und wissen, wie sie damit umgehen müssen», sagt Zimmerli. Auch auf eine Trainingskontrolle bei «seinem» Nachwuchs, dem er regelmässig Übungsprogramme schickt, verzichtet Zimmerli. «Wenn der normale Betrieb wiederaufgenommen wird, sehe ich, wer etwas gemacht hat und wer nicht.»
Bei Charly Zimmerli überwiegt die Freude, dass er neben der eigenen Riege auch Noe Seifert und Luca Murabito unterstützen kann. «Das versuche ich sowieso das ganze Jahr hindurch», sagt er. Obwohl der Oftringer nicht mehr für die Nationalkaderturner zuständig ist, «ist mir wichtig, dass sie wissen, dass ihr Verein jederzeit für sie da ist.» Sein Beistand kennt deshalb keine Grenzen. «Wenn Noe und Luca ein Ringgerüst brauchen, würde ich ihnen auch das besorgen», meint Zimmerli und lacht.

Pascal Kamber, Sportredaktor

Luca Murabito turnt auf dem Airtrack im Garten. (Bild: zvg)



Um sich fit zu halten, trainiert Noe Seifert am Pauschenpferd in einer Scheune. (Bild: Michael Wyss)



SATUS Gränichen – Conora-Krise

Die Corona Krise trifft auch Sportvereine. Am 14. März 2020 musste auch der SATUS Gränichen das Training bei der Jugend und den Aktiven von einer Stunde auf die andere einstellen. Im Interview mit dem Präsidenten Beat Steiner und dem Marketing-Verantwortlichen Mathias Kolb erzählen sie von dieser speziellen Zeit.

Wie habt ihr als Verein den Lockdown vom 14. März miterlebt?
Beat Steiner: Der Vorstand hatte sich bereits Ende Februar mit dem Thema beschäftigt und war somit schon etwas vorbereitet. Dennoch glaubte damals noch niemand, dass dies so schnell und heftig kommen würde. Am 29. Februar führte der SATUS für den ATV noch die Finalrunde des Faustballs durch, damals schon mit «Social distancing» und Bewilligung mit dem Kanton. Am 1. März konnten wir noch den Elternturntag als letzten Anlass durchführen. Der Beschluss des Bundes am 14. März um zirka 15 Uhr kam dann aber schon überraschend für alle. Unsere Leiterteams reagierten aber sehr gut und wir konnten uns innert Stunden organisieren.

Wie nahmen die Mitglieder die Botschaft des Trainingsstopps auf?
Mathias Kolb: Ich denke in einer solch ausserordentlichen Lage ist zuerst jeder mit sich selbst, seiner Familie, seinem Arbeitgeber und seinem Umfeld beschäftigt. So war es auch bei uns. Jeder musste sich neu organisieren. Schon bald merkten wir aber, dass der Bedarf nach Austausch und miteinander vorhanden war. Die Riegen begannen selbständig mit virtuellen Trainings, virtuellen «Kafichränzli» oder virtuellen Bierabenden.

Welchen Einfluss hat der Lockdown auf den Verein und das Vereinsleben?
Beat Steiner: Als Verein waren wir uns gewohnt, im Februar das Jahresprogramm und die Finanzen an der Generalversammlung vorzustellen und dann läuft's fast wie von selbst. Jeder weiss was er zu tun hat. Dieses Jahr war plötzlich alles anders. Der Vorstand tagte im Wochen Rhythmus über virtuelle Kanäle und die WhatsApp-Gruppen liefen heiss. Anlässe mussten verschoben oder abgesagt werden, Mitglieder und Eltern mussten informiert werden. Alternativprogramme nach dem Lockdown, wie Sommerprogramm wurden kurzfristig ausgearbeitet.

Mathias Kolb: Zum Glück hatten wir als Verein die Möglichkeit unsere Mitglieder und die Eltern über Mail, Newsletter und soziale Medien schnell über Entscheide zu informieren. So bekamen alle periodisch die aktuellsten Informationen und Entscheide des Vereins mit. Es war uns wichtig, dass alle immer informiert waren und den Verein und den Vorstand auch in dieser schweren Zeit wahrgenommen haben.

Beat Steiner: Als Verein haben wir zwei grosse Jahreshighlights. Eines ist das Sportfest im Sommer, das andere die Abendunterhaltung im November. Wir konnten die Trainings für das Sportfest nicht durchführen und schon bald wurde auch das STV Sportfest in Koblenz abgesagt. Dies war schon ein grosser Dämpfer für alle von uns.

Hat der Lockdown auch Einfluss auf eure Finanzen?
Mathias Kolb: Die Situation ist auch für alle unseren Sponsoren herausfordernd. Aus diesem Grund haben wir als Verein beschlossen erst im Herbst wieder Kontakt mit den Sponsoren aufzunehmen. Wir müssen auch davon ausgehen, dass wir in diesem Bereich weniger Einnahmen haben werden. Was wir auch zu 100% verstehen würden.

Beat Steiner: Wir haben noch diesen Februar beschlossen die Mitgliederbeiträge zu erhöhen. Dies um den aufwändigen Trainingsbetrieb und die Anlässe finanzieren zu können. Durch den Lockdown sind nun mindestens zwei Monate Training ausgefallen und einige Anlässe oder Wettkämpfe wurden abgesagt. Aus diesem Grund hat der Vorstand beschlossen, die Mitgliederbeiträge erst im 2021 zu erhöhen. Dies soll auch ein Zeichen an unsere Mitglieder und Eltern sein, welche stark mit der Situation zu kämpfen haben.

Wie seht ihr die Zukunft des Vereins?
Beat Steiner: Ich bin überzeugt, dass wir aus dieser Krise gestärkt herauskommen werden. «Das Miteinander», «das lokale im Dorf» wird in den nächsten Monaten sicher einen hohen Stellenwert haben.

Mathias Kolb: Die Mitglieder werden sich freuen an Vereinsaktivitäten teilnehmen zu dürfen und gemeinsam ihre Freizeit zu verbringen. Wir rechnen damit, dass unsere kommenden Anlässe wie Sommerprogramm, Bergtour oder Herbst Cup sehr geschätzt und redlich besucht werden. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir nach den Sommerferien wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen können und uns auf die Abendunterhaltung am 6./7. November vorbereiten können.
Beat Steiner: Wir danken den Mitgliedern, Eltern, Sponsoren und Sympathisanten, dass sie auch in dieser schwierigen Zeit zum Verein halten und uns unterstützen. Als Verein versuchen wir auch weiterhin über unsere Homepage satus-graenichen.chund die sozialen Medien über unser Vereinsleben und Aktivitäten zu informieren. In diesem Sinn «BleibimVerein!»
 

 

TTrotz Conorakrise Sitzung für Abendunterhaltung 2020

 

Die ältere Generation tauschte sich aus

 

Die Turner hielten sich fit



Frauenriege SATUS Interlaken in der Corona-Krise

Über 65-jährige bleiben zu Hause. Dieser Satz hat sich in unsere Köpfe eingenistet und die Meisten haben sich an die Weisungen des BAG gehalten. Besorgungen fürs tägliche Leben wurden von den Jungen, Nachbarskindern oder von der Gemeinde angeboten. Etwas ganz Wichtiges war der telefonische Kontakt. Ich habe die Frauen aufgefordert, sich trotzdem zu bewegen. Der traumhaft schöne Frühling hat das Seine dazu beigetragen.

Zu dritt haben wir uns im Gärtli von Marlies zu einer Pilates-, Yoga- oder Konditionslektion getroffen und das anschliessende Apéro sehr genossen. Per Mail habe ich die Kolleginnen informiert und vertröstet durchzuhalten und sich über den Balkon, im Treppenhaus oder Garten nach dem Befinden zu erkundigen.

Zu viert haben wir uns vollbepackt mit leckeren Sachen auf den Bergweg nach Breitlauenen gemacht. Im Hüttli wurde eingefeuert und ein Menu Surprise in der frischen Bergluft verzehrt. Nach einem happigen Abstieg durch den Jerichopfad wussten wir, welche Muskeln und Sehnen die letzte Zeit nicht trainiert worden sind. Überglücklich und zufrieden über die erbrachte Leistung verabschiedeten wir uns nicht per Handschlag sondern mit Ellbogenkick.

Nun bewegen wir uns schrittweise in die Normalität, hoffen doch, dass wir diese meistern und uns auf einen entspannten schönen Sommer freuen dürfen. Das Leben wird sicher anders, wie wir es gestalten, liegt in unserer Hand.
Tragen wir Alle unser Bestes dazu bei. Weniger Eile, weniger Hast, weniger Konsum und Verschwendung. Ein kleiner Mistkäfer hat uns aufgezeigt, dass wir nicht alles im Griff haben und wie schnell wir in die Knie gezwungen wurden.

Wenn wir keinen Ausweg sehen, heisst das nicht, dass es keinen Ausweg gibt. Manchmal müssen wir etwas verlieren, um seinen Wert zu entdecken.

Erika Rusca-Loretan

 
 

Die unverwüstlichen Sieben des SATUS Interlaken

 


Dürfen und Können! Zwei Wörter, die für fast alle sportbegeisterten Vereins-Menschen ab dem 11. Mai 2020 eine ganz neue Bedeutung haben. Wir dürfen und können wieder in Gruppen Sport treiben. Zwar mit Einschränkungen aber doch dürfen und können wir den sozialen Kontakt auf Distanz wieder einbauen.

Die unverwüstlichen Sieben oder der harte Kern, des Fun-Teams des SATUS Interlaken konnten es kaum erwarten am 11. Mai wieder zusammen Sport zu treiben. Juhe!
Ausgerüstet mit Namensliste, Desinfektionsmittel, Seife, Masken und Doppelmeter, bereiteten wir uns optimal auf den Start vor. Abstand halten war hier kein Problem.
Die Auflagen sind streng und die Turnhalle noch geschlossen. Was machen wir? Natürlich, wir bewegen uns draussen. Es regnete den ganzen Nachmittag und alles war klitschnass. Nichts hielt uns ab, uns beim Vitaparcours am Lombach zu treffen. Den Vitaparcour liessen wir aus, dafür marschierten wir in zügigem Tempo entlang dem Bach zum See und zurück.

Bis nach den Sommerferien werden wir weiterhin in der schönen Natur rund ums Bödeli unterwegs sein. Das Outdoorprogramm ist vielseitig und findet bei jedem Wetter statt. Wir freuen uns auf weitere LauftrainingS, Walking, Velofahren, Inlineskating, Kraft im Freien, Koordination im Wald, Ausdauer und Beweglichkeit.
Die unverwüstlichen Sieben waren sich einig – es war schön und hat gutgetan!

Sara, Jasmin, Daniela, Karin, Andrea, Jaqueline und Gabi

Grüsse der Veteranen Kreis 3